30. März 2020 - Amstetten: Feuerwehren halten sich streng an Vorgaben und sind voll einsatzfähig

Die Feuerwehren des Bezirks Amstetten halten sich streng an die Vorgaben des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes, berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber. Dazu zählt u.a., dass aufgrund von Quarantänemaßnahmen die Feuerwehrhäuser nicht betreten werden und dass sämtliche Bewerbe auf Abschnitts-, Bezirks und Landesebene abgesagt worden sind. Auch sämtliche Ausbildungsmodule sollen – mit jetzigem Stand - erst wieder im September starten. Weiters halten sich die Feuerwehren selbstverständlich an das behördliche Veranstaltungsverbot, worunter die Feuerwehrfeste fallen.

 
Katzengruber sagt, dass die Feuerwehren sehr diszipliniert seien und die Häuser gesperrt halten. Nur für Einsätze und dringend notwendige Wartungsarbeiten betrete man diese. Auch die Einsätze hätten sich derzeit sehr reduziert. Feuerwehrintern sei man aber für Einsätze gut gerüstet. Kürzlich haben angesichts der Coronavirus-Krise alle NÖ-Wehren Schutzgeräte erhielten. Die Bezirksalarmzentrale (BAZ) versieht ihren Dienst und ist immer erreichbar, bekräftigt der Bezirskfeuerwehrkommandant.
 
Auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant von Amstetten-Stadt, Stefan Schaub, betont: „Wichtig ist festzuhalten, dass die Schlagkraft aller Amstettner Feuerwehren trotz der Coronavirus-bedingten Maßnahmen voll aufrecht ist.“ Durch das große Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein der Mitglieder würden sie „die Maßnahmen unserer Bundesregierung mit großer Disziplin mittragen, um sich selbst zu schützen und unsere Einsatzstärke nicht zu gefährden“. Das sei alles zum Schutz der Gemeindebürger. Schaub, der auch Kommandant der FF Greinsfurth ist, sagt aber auch, dass z. B. seine Feuerwehr die Mitglieder weiter schule – und zwar interaktiv und auch die Feuerwehrjugendlichen bekommen Aufgaben via Internet zugeschickt, die sie daheim lösen können.
 
Katzengruber und Schaub abschließend: „Unsere Feuerwehren halten uns diszipliniert an die Vorgaben von Regierung, Behörden und Landesfeuerehrverband. Aber für Einsätze stehen wir wie gewohnt bereit: rund um die Uhr! Sie bitten: Bleiben Sie daheim, damit wir bei Alarmierungen ausrücken können.“

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